malena macht ernst und ernst macht mit
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"Uneigenes"

Gute Reime die eigentlich uns selbst hätten einfallen müssen ;-)
22.4.10 21:49
 


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malena (27.5.10 12:23)
Da liegen Flugzettel auf dem Bordstein
und ich halt mich fest an einem Heißluftballon.
So viel Trubel und ich wollt' von hier längst fort sein,
du bist da irgendwo, ich such' dich und du weißt nichts davon...
Ich seh' nicht weit von wo ich steh',
nur Füße und Pfützen und darin die Lichter.
Es sieht doch lustig aus von oben,
ich sag's ja, wir leben viel zu nah am Boden.

Und wir haben uns gewöhnt an die
Gravitation und die Geometrie
und die Resignation und die Idiotie
und daran, sie bei den and'ren zu seh'n.
Es ist alles wie früher, nur ein bisschen trauriger,
diesmal sind wir die Dinosaurier,
die hier noch an den Wurstbuden steh'n.
Ich seh nicht weit von wo ich steh (und es tut mir leid),
mir fehlt wohl der Überblick, und ich seh'
nur ein Stück vom Weg den ich ohnehin geh'.
Hat mich die Schwerkraft schon verbogen?
Ich sag's ja, wir leben viel zu nah am Boden.

Wir bleiben im Schatten der Häuser
und sehen die Sonne zu früh verschwinden.
Ich weiß, was mir fehlt, mir fehlst Du
und ich kann dich hier unten nicht wiederfinden.

Das Radio läuft, ich esse schnell,
schneller als Toastbrot kalt wird.
Dann zieh' ich mich an und gehe raus,
um schnell zu leben, schnell noch bevor man alt wird.
Ich seh' nicht weit von wo ich steh' (und ich weiß,)
es wär' Zeit endlich zu wissen worum es geht.
Und draußen im All gibt es kein Unten und kein Oben.
Ich sag's ja, wir leben viel zu nah am Boden.

(Wir bleiben zu nah am Boden. Überall. Und überleben den Fall.)

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